Tratto da:
Il Castello di Milano

Das Mailaender Schloss
Die epoche der Sforza
Di Baio Editore

Diese Periode ist als die goldene des Mailänder Schiosses zii betrachten. Aus diesem Grunde werden in der kurzen historischen Besprechungen auch Details geringerer Bedeutung aufgenommen, well uns diese behilflich sind, ohne ubergrosse Weitläufigkeit die Prunkhaftigkeit der Periode der Sforza hervorzuheben.

1450 Francesco Sforza, Sohn des Attendolo, und wie dieser einer der bedeutendsten Anfuhrer voli Soldnertruppen, ehemaliger Hauptmann der Visconti, dann der Mailänder Republik, macht, als Ehemann Bianca Maria Visconti, Anspruche auf das Herzogtum Mailand geltend
und befagert, da ihm nicht willfahrt wird, mit venetianischen Truppen, voli Gaspare Vimercati und dem Volke unterstutzt, die Stadt, von der er sich zum Herrn ausrufen lässt.
Im selben Jahre ordnet Sforza den Wiederaufbau des Schlosses an, wobei wahrscheinlich Giovanni da Milano, vielleicht auch Marcoleone da Nogarolo, erster Architekt ist. Auch andere Architekten leiten die Arbeit, unter wetchen wir nur den Averulino, besser unter dem Namen Filarete bekannt, und Bartolomeo Gadio da Cremona erwähnen werden; letzterer wird im Jahre zum Generalkommissär der Bauarbeiten am Schlosse ernannt.
1457 Der Maler Bonifacio Bembo da Cremona beginnt die Freskengemalde und die der Schlossale.
1466 Francesco Sforza stirbt und hinterlässt die Erbschaft des Herzogtums seinem Sohne Galeazzo Maria. Filippo Eustachi wird zum Burgvogt bestelit.